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Das Netzwerk der Solidarität wurde aufgelöst!

Das diözesane Netzwerk bot fast 20 Jahre lang Arbeitslosen neue Jobperspektiven

Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“  fand nach fast 20 jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch  Jugendliche bekamen über seine Einrichtung eine Arbeitsstelle. Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ einzigartig gemacht wurde dabei betont.

Bereits seit 3 Jahren sind die Förderungen durch AMS und Land NÖ rückläufig bzw. ausgelaufen. Mit Ende Jänner 2018 endete nun auch das Dienstverhältnis des Projektleiters Stefan Heller.
Mag. Hans Wimmer der Leiter der Pastoralen Dienste und  Ing. Josef Riegler der Diözesanvorsitzende der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung dankten ihm für seine 7-jährige Tätigkeit.
Mag. Karl Fakler, Landesgeschäftsführer des AMS-NÖ, der dem Projekt seit der Gründung sehr positiv gegenüberstand, bedauerte dass nach den neuen Förderrichtlinien leider keine Möglichkeit der Finanzierung mehr bestand.

Bereichsleiter Axel Isenbart, in dessen Zuständigkeit das Thema Kirche und Arbeitswelt fällt, bedauert einerseits die Einstellung des Projekts, betont aber die vielfältigen diözesanen Initiativen und Aktivitäten der KAB, der Betriebsseelsorge, der katholischen Jugend, des diözesanen Arbeitslosenfonds. Seit September 2017 nehmen 5 MitarbeiterInnen an einem 2 jährigen Lehrgang teil, der sie zur Arbeit im Bereich Kirche und Arbeitswelt noch mehr befähigen soll.
Neue Wege der Finanzierung geht die Betriebsseelsorge Heidenreichstein bei ihrem Grundeinkommensprojekt „Sinnvoll tätig sein“ mit einer Crowdfundingkampagne (https://www.startnext.com/sts-grundeinkommensprojekt)

Wir danken allen BegleiterInnen, allen AktivistInnen des Netzwerkes der Solidarität für Ihr Engagement!